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Die Macht der Gewohnheit

Es war wieder so ein Zeichen meinem Hamsterrad-Dasein endlich Einhalt zu gebieten: Mein PC hat sich verabschiedet. Trotz diverser Rettungsversuche konnte er nicht wiederbelebt werden. Das hieß für mich eine PC-Zwangspause einlegen.

Und oft ist es so, dass es uns schwer fällt, einfach abzuschalten und zu entspannen.

Ich hatte das Gefühl, dass mein Rad sich weiterdrehte, obwohl ich auf „Leerlauf“ geschaltet hatte. So nutzte ich zwei lange Wochenenden, um bewusst „runter zu kommen“.

Langsam ließ das Pfeifen in meinen Ohren nach.  Mit Schlafproblemen habe ich immer noch zu kämpfen.

Bloß gut, dass ich mir einen Morgen ohne Yoga nicht mehr vorstellen kann. Dieses sanfte Dehnen und dabei ganz bei mir sein – da spüre ich, wie Energie durch meinen Körper strömt – erst wohlige Wärme, die dann in Wachheit übergeht.

Auch meinen GIRATI-Saft, das Auspressen einer Zitrone, Grapefruit und Apfelsine – was in zwei Minuten geschieht – gehört zu meinem morgendlichen Ritual.

Probleme habe ich immer noch pünktlich Feierabend zu machen. Es klingt verrückt, aber oft vergesse ich die Zeit beim Abarbeiten meiner Aufgaben. Ich möchte gern alles am gleichen Tag erledigen, damit ich es sozusagen abhaken kann.

„Der Korb des Unerledigten ist nie leer. Denn wenn er leer ist, tut der nächste Dir wieder etwas hinein.“ – d.h. LEER signalisiert: ‚toll, da ist noch Platz für meinen Kram’. Diese Weisheit habe ich mal in einem Ratgeber gelesen. Also muss ich lernen meine Arbeitsaufgaben richtig einzuteilen:

  1. Dringend + Wichtig = sofort erledigen
  2. Wichtig + nicht Dringend = entscheiden wann erledigen
  3. Dringend + nicht Wichtig = delegieren
  4. Nicht Dringend + nicht Wichtig = Papierkorb

Anstelle zu delegieren, lasse ich mir zu viel „aufhalsen“, was eigentlich nicht zu meinen ursprünglichen Aufgaben gehört. Aber als Assistentin fühle ich mich für alles und jeden zuständig.

Das ist ein alter Glaubenssatz, den ich gegen folgende Leitsätze eintauschen möchte:

„Mein Arbeitsbereich ist klar definiert. Meine Aufgaben erledige ich pünktlich und gut.“

„Ich achte auf die Einhaltung meiner Arbeitszeit und gehe sorgsam mit meiner Gesundheit um.“

„Ich erlaube nicht, dass andere über mich verfügen und meine Grenzen überschreiten.“

„Tue nichts, was der andere auch selbst tun kann.“

„Helfen ist gegenseitiges Geben und Nehmen.“

Das ist ein gutes Stück Arbeit und erfordert auch Selbstdisziplin, um diese Leitsätze zu guten Gewohnheiten werden zu lassen.

Ich bin fest entschlossen und ich werde es Euch wissen lassen, wie ich voran komme.

Mein Rezept: Überprüft einmal Eure Gewohnheiten und Glaubenssätze. Welche hindern Euch daran unbeschwert und glücklich zu leben? Welche neuen Leitsätze können Euch helfen, dass es Euch besser geht ?

Probieren hilft allemal!

Ich wünsche Euch einen klaren Blick beim Aufspüren Euer Hemmnisse

RAINBOW

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